Direkt zum Seiteninhalt

Beweggründe

Der Verein


Was uns aus unserer Komfortzone herausbewegt:


Es ist seit der Gründung der Lausanner Verpflichtung im Jahr 1974 und tragischerweise nach den Feierlichkeiten der 500 Jahrfeier der Lutherischen Reformation zunehmend offenbar, dass viele Protestanten und mit ihnen leider auch viele Evangelikale in die antichristliche Lehre des Katholizismus zurückkehren.


Wir erinnern uns dankbar an die ermutigende Hingabe von vielen Erweckten in der gegenreformatorischen Zeit. Etwa 1.000 namentlich erfasste Täufer ließen im 16. und 17. Jahrhundert aufgrund ihrer Glaubensüberzeugungen ihr körperliches Leben.


Davon finden sich etwa 800 Namen allein im mennonitischen Märtyrerspiegel. Das Geschichtsbuch der Hutterischen Brüder beschreibt auf rund 670 Seiten viele Einzelschicksale täuferischer Märtyrer. Die Täuferforschung geht davon aus, dass die dokumentierte Opferzahl mindestens verdoppelt werden muss. Aber auch damit ist das ganze Ausmaß der Verfolgungen nicht beschrieben.


Täufer wurden ihres Besitzes beraubt, außer Landes verwiesen und in die Sklaverei verkauft. An den Verfolgungen waren neben den staatlichen Behörden die römisch-katholische Kirche, die lutherische und die reformierte Geistlichkeit beteiligt. Um die schweizerischen Täufer auffinden und festsetzen zu können, waren besondere Täuferjäger aktiv.


Besonders lang anhaltend war die Verfolgung der Schweizer Täufer. Die reformierten Städte Zürich und Bern wendeten noch im 17. Jahrhundert die in den meisten Fällen mit dem Tod endende Galeerenstrafe an. Die Stadt Bern richtete im Jahr 1699 eine besondere Täuferkammer ein, die die Verfolgungen koordinieren und die Güter der geflohenen oder vertriebenen Täufer verwalten sollte.


Bereits im Jahr 1709 wurden infolge des Berner Rats mit Hilfe der Täuferkammer etwa 500 Personen aus der Schweiz vertrieben.

Nahezu 25 Prozent der Hinrichtungen in protestantischen Territorien des Reiches fanden in Kursachsen statt. Hier hatte sich bereits 1531 Philipp Melanchthon in einem Gutachten für die Todesstrafe für aufrührerische Täufer ausgesprochen. In den Niederlanden wurden in der Folge viele Täufer auf dem Scheiterhaufen verbrannt, in Frankreich wurden Hugenotten und Waldenser niedergemetzelt.


In den 1560er und 1570er Jahren begann sich die aus dem Schweizer Raum von Zwingli und Calvin hervorgegangene Bewegung zur Abwehr der Gegenreformation nach dem Konzil von Trient 1564 in Europa auszubreiten. Die Bewegung des Calvinismus erreichte Kursachsen in der zweiten Hälfte der 1580er Jahre.

Mit Regierungsantritt von Kurfürst Christian I. durch die Übernahme des Vorsitzes im Geheimen Rat am 24. Januar 1581 begann der Versuch in Kursachsen, die zweite Reformation einzuführen. Nikolaus Krell, seit 1580 Hofrat in der Dresdner Regierung und Andreas Paull, Mitglied des Geheimen Rats waren dabei die mitbestimmenden politischen Kräfte. Sie vertraten die reformierte Partei am Dresdner Hof, die sich bald gegen die lutherisch-orthodoxe Partei durchsetzte. Die neue  Kirchenordnung wurde landesweit durchgesetzt.

Martin Luthers Reformation hatte also auch diese gegenpolige (Antithese-)Bewegung der Protestanten hervorgebracht. Diese formierte sich während der Gegenreformation und der französischen Revolution zu einer zweiten Staatskirche und dies in einer durch das andere Evangelium der Katholiken vereinnahmten Welt!


Diese leidige Vergangenheit mit viel Armut und mit politischem Kalkül erzwungenen Bruderschaften hat mit dem versöhnendem Miteinander des eigentlichen Evangeliums des wahren Gottmenschen Yeshua nichts zu tun.


Dieser geistlich fruchtlose Zustand einer weiteren Polarisierung (im Hegelschen Prinzip von These und Antithese zur Synthese) ermutigt uns, uns nach echter Versöhnung mit den umgebenden Nachbarschaften und für die freiheitsliebenden Menschen einzusetzen. Dabei warnen wir ausdrücklich vor den trügerischen Verführungen eines anderen Evangeliums der NWO.


Yeshuas Ausruf am Kreuz "Es ist vollbracht!" soll uns daran erinnern, dass ER als unser Hohepriester der in die Ewigkeit Versöhnende bleibt. So hoffen wir, dass die begonnene Erkenntnis während der Reformationszeit (die durch SEINEN Geist gewirkt ist) in unserer Zeit zu einer echten Transformation der Herzen vieler Menschen führt, die behaupten, IHN zu lieben.

Wir erinnern uns in diesem Dienst gerne an Jörg Blaurock (Spitzname), eigentlich Jörg (Georg) Cajacob (geboren um 1492 in Bonaduz, Kanton Graubünden, gestorben am 6. September 1529 in Klausen, Tirol). Wir versuchen sein geistliches Vermächtnis bei Glaubenden wieder bewusst zu machen. Auch er war zunächst ein römisch-katholischer Priester und wurde später, in Yeshuas Gnade, eine führende Persönlichkeit der bibeltreuen und Yeshua-zentrierten Reformationsbewegung.


So erwuchs daraus in der Reformationszeit in Ilanz (GR) auch eine geheime Täufergemeinde. Leopold Scharnschlager, (um 1485–1563) war ein führender Kopf dieser Täuferbewegung. Er hatte ab 1546 in Ilanz eine Anstellung als Schulmeister gefunden und betreute die kleine Täufergemeinde. Mit anderen täuferischen Gemeinden bis hin nach Mähren unterhielt er regen Briefkontakt.


Jörg Cajacob gilt als der erste gläubig Getaufte der Reformationszeit und starb tragischerweise in der Verfolgung von Zwinglis und Luthers Irrwahn einer theopolitisch verkrümmten Sittenkontrolle als Märtyrer in der Täuferbewegung, die sich der guten Nachricht des Urchristentums verpflichtet wusste.


Sein Wirkungsgebiet als Täufer war vor allem das Umland Zürichs, das Berner Gebiet, die Ostschweiz und Südtirol. Sein Blut und das der Amischen oder der Hutterer oder der Waldenser, Hugenotten und und und ... wird auch heute nicht nach Rache schreien, sondern zu stets dankbarer Hingabe in die Gnadenrevolution Yeshuas hinein ermutigen.

Wir betrachten das durch den römischen Kaiser Konstantin theopolitisch verdrehte Christentum, die Reformation und die Bewegung der Protestanten und inzwischen leider auch einen grossen Teil der Erwachsenentäufer (Evangelikale und Charismatiker) als einen geistlich verführten, durch ersatztheologische Gesetzlichkeiten (selber machen anstatt durch Gnadenbewusstsein zu GLAUBEN) und im anderen Extrem gar von anarchischen Gesetzlosigkeiten unterbrochenen Geburtsprozess (Heiligungsprozess) mit vielen Verwirrungen (Statement).


Feige Anpassungen an politische Korrektheit beziehungsweise an die von Jesuiten und Freimaurern mittels Gewöhnung an ritualisierte Traditionen befestigten Gesetzlichkeiten halten im Mainstream befangene Menschen in einem anderen Evangelium selbstgerecht richtender Religiosität befangen.


Das seinem Gott vertrauende und gehorchende geistliche Israel (Zion) wird nicht ersetzt durch Ideologien der mehrheitlich noch theopolitisch verkrümmten Kirchen, sondern erhält durch offenbarte Gnade unseres Königs Yeshua fortwährend Zuwachs aus allen Nationen. Es erlebt durch die vollbrachte Versöhnung des auferstandenen Israel (Yeshua) den Prozess der unablässigen Heiligung durch SEINE ewige Hohepriesterschaft. Das Zentrum SEINER ewigen Regierung wird - aller Auflehnungen und Empörungen zum Trotz - Jerusalem sein.


Wir erleben am Ende des Zeitalters der Gnade, dass sich zunehmend Nationen vereinen, um das Volk Israel daran zu hindern, das von YHWH zugesprochene Land Israel zu besitzen. YHWH wird alle feindlich gesinnten Aktivisten aus den Nationen zerstören, die da mitmachen (Joel 3 und Sacharia 14 beschreiben dies prophetisch klar). Das trifft gleichermassen auf diejenigen zu, die versuchen, das Land aus "politischen" Gründen aufzuteilen, wie für jene, die dies aus "religiösen" Gründen versuchen.


YHWH sagt, dass Israel "mein Land" ist. ER hat es dem Volk Israel gegeben und wird letztlich jede Nation zerstören, die dagegen kämpft. Dies wird das Ende dieses Zeitalters sein; ein Zeitalter, in dem viele in den Nationen YHWH trotzen (Sacharja 12-14). Dieses Zeitalter wird mit der Schlacht um Jerusalem enden.


Yeshua, der Gottmensch, hatte sich selbst als makelloses Opferlamm dargebracht und ist daher der legitime Hohepriester all derer, die SEIN Opfer angenommen haben und somit mündig nach der Ordnung Melchisedeks leben wollen (Hebräer 5,1-10).


Dieser dadurch neu geschaffene Heiligungsprozess (im Neuen Bund) bedeutet erweckliche Erweiterung. Er wirkt bis heute die Erweiterung des geistlichen Gebietes und bewirkt, dass die Worte des Apostels Paulus aus dem Brief an die Gläubigen in Ephesus gelebte Wirklichkeit werden (stückweise Vervollkommnung durch Heiligung).


Dort stellt der Apostel heraus, dass der jüdische Messias Yeshua in SEINER weltweiten Gemeinde Juden und Nicht-Juden zusammenführt (in versöhnter Originalität). ER ist unser Friede, der seitdem aus beiden eines macht (Hesekiel 37,14-28), damit ER in sich selber aus den zweien eine neue Eva (Brautgemeinde) schaffe (Epheser 2,13-19). Wir glauben, dass es an der Zeit ist, die durch ersatztheologische Verdrehungen entstandenen geistlichen Verwundungen und die daraus resultierenden isolierenden Auswirkungen auf Familiensysteme im Geist und in der Wahrheit aufzuzeigen, um echte Versöhnung zu stiften.


zurück zur Vorseite                   zurück zum Anfang                    zurück zur Homepage

Zurück zum Seiteninhalt