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Dankbarkeit

Der Verein


Begnadigte Jünger Yeshuas sind Repräsentanten von Gottes kommenden Reich

Offenbarung 21,1-27 (Offenbarung des Johannes)

Die heilige Stadt, die Johannes als Vision Gottes sieht, ist sehr hoch und sehr dick. Sie ist quadratisch und hat auf jeder Seite drei Tore. Jedes Tor darin besteht aus einer einzigen Perle und auf den Toren standen die Namen der zwölf Stämme Israels. Es ist uns hilfreich, zu verstehen, dass diese Tore, aus dem hebräischen Sprachgebrauch übersetzt, auch mit Lobpreis zu beschreiben sind.

Wer in die Stadt hinein will, wird also durch Lobpreistore gehen. Und dies funktioniert eben nur in einer dankbaren Haltung. Was heißt das in unseren Alltag übersetzt? (Begleitheft dazu).

Wer zum Volk Gottes gehören möchte, sollte durch die Leidens- und Läuterungsgeschichte Israels dankbar geprägt sein und ernüchtert eintreten wollen. Wir sprechen hier nicht im Fokus zu heidnisch geprägten säkularen Juden, sondern von ihrer Segenslinie insgesamt.

Wir können dies besser verstehen, wenn wir Yeshua eben auch als vollkommenen Israel begreifen und ihn nicht nur aus unserer heidnischen Vergangenheit heraus als Erlöser bezeichnen. Wir müssen unser Herz auch den prophetischen Büchern in der Bibel zuwenden, um unser Gottesverständnis läutern zu lassen, denn unser Vater im Himmel (in den Himmeln) ist treu und gerecht.

Wir sollten Splitter im Auge unseres Bruders erst dann herausnehmen, wenn wir in unseren eigenen Reihen Übereinstimmung haben und Yeshua uns dazu autorisiert, denn dieser Balken der "Gewohnheitsreligiösität" in den eigenen Reihen ist immer noch viel zu groß und wir sollten nicht vergessen, wir sind mit Yeshua erst verlobt und noch nicht am Ziel.

Dann begreifen wir denn auch, dass Gott für sie SEINEN gesonderten Heilsplan treu hält. Yeshua, der Messias selbst, wird, ähnlich wie es auch bei Josef, dem Sohn Jakobs, war, ein offenbarendes Wort zu seinen verunsicherten und zutiefst verängstigten Brüdern haben. Unser Job ist es, als treue Braut dem langsam aufwachenden Adam Hilfe zu sein. So verstehen wir den Nevot-Dienst (Begleitheft dazu).

Jeshua war in menschlicher Linie Jude aus der Abstammung König Davids, aber auch Gott, der von Anfang an war, ist und kommen wird. Er ist und bleibt das A und das O, der Anfang und das Ende, er hat uns durch die ganze Zeit unserer Falles aus der Schöpfungsordnung stets getragen und als Messias wieder in Gottes Ordnung eingesetzt, wenn wir dies als Gnade annehmen und ihm nachfolgen. Wer das Gnadengeschenk annimmt und in ihm bleibt, wird im neuen Jerusalem ein- und ausgehen können.


Wir können keinen Bogen um den Alten Bund Gottes mit SEINEM Volk machen, sondern wir müssen da durch. Die 12 Perlen zeigen auf, wie kostbar uns der Alte Bund sein sollte, denn sie repräsentieren die 12 Stammessöhne Israels und auch die, die im Neuen Bund noch aus den Nationen in diese Stämme hinzugefügt werden, leben in Ewigkeit. Der Alte Bund, den Gott durch Mose mit SEINEM Volk geschlossen hat, ist und bleibt die Voraussetzung für den Neuen Bund.

Die Pläne Gottes zur Rettung der Menschen begann für uns im Worte Gottes sichtbar mit Abraham. Wir können nicht einfach sagen: was interessiert mich der Alte Bund Gottes, dies wäre eine theologisch geprägte Verwirrung, die sagen will, ich fange erst beim Yeshua der Heiden an.


Ohne den Alten Bund gäbe es keinen Neuen Bund, denn Yeshua war Jude, ER ist aus der menschlichen Linie heraus Jude und bleibt der König der Juden in Ewigkeit. Die Geschichte Israels ist also auch unsere Geschichte.

Und es gibt nicht nur Stadttore, sondern auch eine Stadtmauer. Und diese Mauer hat zwölf Grundsteine. Auf den Grundsteinen stehen die Namen der zwölf Apostel des Lammes (mit Lamm ist Yeshua, bevor er geopfert wurde, gemeint). Der Alte Bund ist zwar die Voraussetzung für den Neuen Bund, aber der Neue Bund ist die Grundlage für das neue Jerusalem.


Der Neue Bund ist grundlegender, entscheidender, wichtiger und durch das Blut Yeshuas vollendet. Ohne den stellvertretenden Tod Yeshuas am Kreuz würde es kein neues Volk Gottes geben, denn er hat alle Sünden auf sich genommen.

Und nun wird auch nicht mehr allein vom Volk Gottes als Juden gesprochen, sondern von den Nationen, die in SEINEM Blute gereinigt wurden. Ist euch das aufgefallen in Vers 3?

Die geheiligten Menschen aller Nationen werden SEIN Volk sein. Einem orthodoxen oder säkularen Juden werden dabei sofort die Ohren klingeln. Im ganzen alten Bund Gottes wird immer nur von dem einen Volk Gottes geredet und jetzt sind es plötzlich Völker.


Die Menschen, die in der neuen Welt Gottes leben werden, sind messianische Juden und Heiden aller Nationalitäten und Hautfarben und sie werden im tausendjährigen Friedensreich mit Yeshua zusammen Wiederherstellung ihrer Nationen erleben.

Die Tore des neuen Jerusalem sind jetzt im Himmel und dann auf Erden immer geöffnet. Stadttore haben ja eigentlich den Zweck, Feinde daran zu hindern, in die Stadt zu kommen. Das ist nun nicht mehr nötig, weil Gott selbst mit SEINEM Sohn darin regiert. Es kann nichts Unreines in sie kommen, noch der, der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, die geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes. Es gibt dort keine Bedrohung, es gibt nur noch vollkommenen Schutz, vollkommene Sicherheit und vollkommene Geborgenheit.

Die aktuelle Tendenz der schweigenden oder frustriert motzenden Sklavenmentalität vieler noch unmündiger Jünger, die inmitten der heidnischen Gesellschaft Licht und Salz sein sollten, kommt demnach einer Rebellion gegenüber der eigentlichen Berufung, für den neuen Himmel und die neue Erde zu werben, gleich.

Sehr ähnlich übrigens war es auch bei den Kindern Israels mit Moses gewesen, als sie in der Wüste wanderten. Menschen, die ständig zurückschauen, können das Neue, was kommt, nicht ertragen, weil sie sich selber zelebrieren wollen; sie werden wie Lots Frau zur Salzsäule erstarren müssen, wenn sie in diesem verdrehten Geist beharren oder, wie bei Mose geschehen, von der Erde verschluckt werden

(4. Mose 16,8-35 und Matthäus 7,15-23).

Dass, was solche Geister verurteilen und stolz fingerzeigerisch meiden, wird sie letztendlich selber verurteilen.

Die Wurzel dieses Problems war und ist, ebenso wie damals bei den Juden in der Wüstenwanderung, ein überheblich religiöser Richtgeist aus Stolz und Angst heraus, egal auf welcher Ebene der Erkenntnis: Religiosität als Regelwerk zur Erlösung wird Gott nicht segnen, weil er Stolz und Niederträchtigkeit hasst. ER widersteht dem Stolzen, doch dem Demütigen schenkt er Gnade

(1. Petrus 5,5).

Der säkulare Humanismus und auch der christlich religiöse Humanismus hört/sieht aus einem verführten und daher dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ungehorsamen und verdrehten Herzen heraus auf die uralte Lüge Satans.

Diese Lüge behauptet: "Wir seien doch alle wie Gott und wir bräuchten ganz sicher keine weltfremden "Christen" wie euch." Seelen, die das proklamieren, enterben sich durch dieses Bekenntnis selbst und geben Satan Raum und Macht, die er aus sich heraus nie gehabt hätte und hat. Er kann nur egozentrischen und selbstsüchtigen Menschen Verführer sein. Suggestion durch Verblendung ist seine erste Zauberei, kein Mensch hat souveräne Handelsbefugnis aus sich selbst heraus.

Satan ist ein Lügner, Dieb und Mörder von Anfang an (Johannes 8,44) und ist durch das Blut Yeshuas faktisch bereits besiegt. Unser Job ist es, mittels Yeshuas Blut ihm nicht mehr zuzudienen und Seelen, die noch an ihn gebunden sind, die gute Nachricht zu bringen. Wir glauben, dass der Feuersee eigentlich nur für Satan und seine gefallenen Engel bestimmt wäre.


Jeder Jünger braucht gesunde Lehre zum gesunden Wachstum

Für die Verantwortlichen des NevotNetworks bedeutet dies, einen Lebensstil zu trainieren, der auf Wunsch hin auch die Zusammenarbeit mit säkular gebundenen Werken und mit deren Verantwortlichen des Staates unterstützt und begleitet.

Wir werden uns aber nicht an sie binden, weil wir einzig Yeshua, unserem Herrn und König loyal und hingegeben bleiben wollen. Dabei werden auf Wunsch hin natürlich auch daran angegliederte interdisziplinäre Werke des Staates im Sinne Yeshuas gestützt und begleitet bleiben.


Vorurteile (Flüche) sollen so abgebaut und die Kommunikation aus dem Geiste Gottes heraus zu unserem und anderen erwachten Geistern gefördert werden. Dies ist, so glauben wir, im Sinne Yeshuas Weisung. Wir sollen unser Licht an den höchsten Punkt stellen, damit die ins Haus Kommenden das Licht sehen (Lukas 11,33-36).


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