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Erneuerung

Der Verein


Apostolische Erneuerung


Dies ist ein Begriff, den man heute in geistlichen Kreisen mehr und mehr auf der ganzen Welt hört. Es herrscht aktuell eine große Unzufriedenheit, die durch den ganzen Leib Yeshuas hindurchgeht. Viele Gemeinden stehen an und Stimmen werden darin laut, die sagen: "So kann es doch nicht weitergehen!"

Wehmütig schauen viele von uns links und rechts und sogar zurück auf die ersten Gemeinden, die in großer Kraft innerhalb einer Generation die ganze damalige Welt auf den Kopf gestellt hatten. Sie sind in Verwirrung, weil sie den Fokus nicht auf die prophetischen Aussagen Yeshuas gerichtet halten.

Sie sagen: "Wo ist bloß diese Kraft geblieben? Was machen wir nur falsch?" Dabei sollten doch gerade wir als Endzeitgemeinden zu dieser reinen, makellosen, heiligen Braut werden, auf die Yeshua so sehnlich wartet.


Wenn wir Yeshuas prophetischen Aussagen vertrauen, müssen wir uns auch damit auseinandersetzen, dass eine Verfolgungswelle auch uns als europäischen Jünger treffen wird, wir an Gerichte übergeben werden und ausharren sollen, auch wenn aus eigenen Reihen zunehmend Verrat und Verleumdung geschieht (Begleitheft dazu).

Wie weit sind wir scheinbar noch von dieser Art der Mündigkeit entfernt! Viele von uns wissen in sich ja schon lange mit Gewissheit, dass gemäß den biblischen Prophetien (bevor Yeshua wiederkommt) das Evangelium nochmals mit großer Kraft in allen Nationen verkündigt werden wird. Aber in dieser umschriebenen Zeit geschehen eben auch die Widerlichkeiten, vor denen uns Yeshua gewarnt hat.

Aber zuvor kommt eben der Abfall…
 

und wir glauben, dass damit das viele Fleisch, das mit religiöser Selbstgefälligkeit in den christlichen Kühlhäusern herumsitzt und sich selber weidet, gemeint ist. Solche Irrlichter repräsentieren bereits den Beginn dieses Abfalles und Zerfalles, wovon die Bibel spricht, weil sie nicht mehr in beharrlicher Umkehr leben, sondern religiös verdreht beginnen zu murren, Gemeinden zu spalten und in Macht, Kontrolle und Manipulation gebunden Dienste an sich reißen. Erst die Entrückung (1. Thessalonicher 4, 13-18) wird diese religiösen Heuchler öffentlich zur Schau stellen.

Der Heilige Geist warnt uns jedoch vor dieser tödlichen Haltung (2. Thessalonicher 2,1-12). Zudem sollten wir die Gerichte Gottes, die dem jüdischen Volke in der Wüstenwanderung, als sie in der Sklavenmentalität gebunden immer wieder murrten und letztlich gar von der Erde verschluckt wurden, nicht von uns abspalten, so als ob sie uns nichts angingen (Begleitheft dazu).

Dort wo das Kreuz als persönlicher Gnadenort nicht mehr zur eigenen persönlichen Anwendung kommt, wird letztlich auch ein falsches Evangelium vermittelt. Wir glauben, dass Gott sich die Gemeinde ganz anders vorstellt und dass sie nicht unseren bisherigen Erfahrungen entspricht!

Wie denkt er wohl über menschliche Traditionen, religiöse Politik, menschliche Organisation und Kontrolle, die große Passivität und Uneffektivität, die heute in den allermeisten Gemeinden herrschen? Hat das bisherige Gemeindemodell ausgedient? Ist die Zeit für eine neue Reformation gekommen?


Mehr und mehr Leute stehen auf und verkündigen Reformation, Transformation oder gar Revolution. Da gibt es Gemeinden, die als Vorreiter ganz neue Wege mit bereits vielversprechenden Resultaten einschlagen.

Wir wissen, dass Gott in den letzten Jahrtausenden konstant das Kommen des Messias vorbereitet. Seit Yeshuas Auferstehung und dem Pfingstereignis ist der Heilige Geist dabei, die Braut auf die Hochzeit mit dem Bräutigam (Yeshua als König der Könige) zuzurüsten.

Ab Martin Luther hat er den Lehrdienst, ab George Whitefield den Evangelistendienst und dann mit den Wesley-Brüdern (1738) den Pastorendienst wiedererweckt.


Ab 1901 begann die charismatische Erneuerung in Kansas, die vieles in die Gemeinde erweckt hat, darunter auch den prophetischen Dienst und den apostolischen Dienst.


Und Gott gründete 1948 den Staat Israel neu.

Natürlich wissen wir, dass überall dort, wo Gottes Geist sich als Geber von Gnadengaben hineingibt, auch unreine Geister hervorgehen. Dies mag für religiöse Eiferer ein Problem sein, aber Gott wird dadurch bestimmt nicht unruhig werden auf seinem Thron. Wir sollen ja als Yeshuas Jünger immer alles prüfen und das Gute behalten. Dabei ist es äußerst wichtig, die Berührungen Gottes von den missbrauchenden Geistern zu differenzieren (Begleitheft 1; Begleitheft 2).

Doch es geht in der letzten Generation, in der wir leben, über die Wiederherstellung des fünffältigen Dienstes hinaus. Es reicht nicht, wenn da Hirten, Evangelisten, Lehrer, Propheten und sogar Apostel in Übereinstimmung aufstehen würden. Es braucht eine apostolische Gemeinde, eine allgemeine Mobilmachung des Volkes Gottes.


Wir glauben, dass Gott die messianisch-jüdischen Geschwister dazu brauchen will, dass die Brautgemeinde Yeshuas als Einheit in der Vielfalt der Liebe untereinander für die Welt erkennbar wird (in Johannes 13,31-35 spricht Yeshua aus, was die Welt überführen wird).

Nach der prophetischen und apostolischen Bewegung kommt nun, so glauben wir, die Bewegung der Heiligen. Der wiederhergestellte fünffältige Dienst wird in naher Zukunft dazu dienen, dass die Heiligen als Knechte Yeshus zur letzten großen Ernte zugerüstet werden (Epheser 4,11-13).

In dieser Bewegung werden Dinge wie allgemeine Priesterschaft der Gläubigen, Jüngerschaft, Training, verbindliche Beziehungen, Teamwork, Dienst und Auftrag in Familien normal/authentisch gelebt.

Gerade mit der Wiederherstellung des apostolischen Dienstes beginnt nun wirklich ein neues Kapitel in der Geschichte der Gläubigen. Nicht mehr länger nur Erfrischung und Erneuerung des geistlichen Lebens, sondern auch eine Transformation der Strukturen der Gemeinden. Die Gemeinde, die Yeshua als Haupt anerkennt, wird durch SEINEN Heiligen Geist geleitet sein.

Er befähigt sie aus SEINER Gnade heraus und sie wird nun fit gemacht, wieder mit großer Effektivität die Ernte vorzubereiten und den grossen Auftrag, den Missionsbefehl, auszuführen, damit die Engel Gottes letztendlich das Unkraut aus dem Weizenfeld entfernen können.

Nicht mehr länger nur ein knappes Überleben, sondern Voranschreiten, Eroberung von Herzen und letztlich die Aufnahme im verheißenen Land, das Gott uns Gläubigen gibt, dem Land des neuen Himmels und der neuen Erde.

Die Gemeinde ist an einem entscheidenden Punkt angelangt, wo es gilt, alte Strukturen zu verlassen und in Neues, Lebendiges hineinzutreten.

Jes. 43,18-19: "Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe,

                         ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?..."

5. Mose 1, 6-11: "Lange genug seid ihr an diesem Berg gewesen; wendet euch und zieht hin!
                            Siehe ich habe das Land vor euren Augen dahingegeben. Zieht hinein und
                            nehmt das Land ein! Der Herr, der Gott eurer Väter, mache aus euch noch
                            vieltausendmal mehr und segne euch, wie er euch zugesagt hat!"

Es wird für uns Zeit, weiterzuziehen aus babylonischen Verdrehungen! Bist Du bereit, das alte, vertraute zu verlassen und in das noch nicht klar gesehene, aber bereits verheißene neue Reich hineinzutreten? Das braucht Glaube wie bei Abraham.

1. Mose 12, 1-2: "Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner
                            Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen
                            will. Und ich will dich zum grossen Volk machen und will dich segnen und
                            dir einen grossen Namen machen und du sollst ein Segen sein."

Abraham, der Vater des Glaubens, ist uns allen zu einem Vorbild gegeben. Wie er sind auch wir berufen, als Pilger im Glauben unterwegs zu sein, zu einem von Gott gesteckten Ziel. Interessanterweise blieb sein Vater, der einst zum selben Ziel aufgebrochen ist, in Haran auf halbem Wege stecken. Auch Lot, der eine Weile mit Abraham unterwegs war, entschied sich im schönen Tal zu bleiben, wo er sich letztendlich in Sodom niederließ, während Abraham weiterzog. Wir wissen aus der Geschichte, dass selbst Engel Mühe hatten, Lot und seine Familie da heraus zu befehlen.


1. Mose 13, 14-18: Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der Herr zu Abram:
                              "Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du stehst, nach
                               Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land,
                               das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für alle Zeit.
                               Darum Mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite,
                               denn dir will ich’s geben!"

Abraham, ein Mann mit Vision (was du siehst, das kriegst du), aber auch der Tat (zieh weiter und nimm das Verheißene ein!) Vers 18: "Und Abram zog weiter mit seinem Zelt."

Die neue Generation wird sich auszeichnen durch prophetisches Sehen und apostolisches Handeln. Es ist so wichtig, nicht stehen zu bleiben. Denn wo Stillstand ist, wird bald der Tod einsetzen.

Die Trennung zwischen Abraham und Lot wurde zwischen Ai und Betel vollzogen, was unserer Meinung nach, aus prophetischer Sicht betrachtet, auch der Standort der heutigen Gemeinde ist.

Ai bedeutet soviel wie "Steinhaufen" und Betel "Haus Gottes". Die Gemeinde der Christen, die heute noch ein ungeordneter Haufen von mehr oder weniger lebendigen Steinen ist, soll zu dem herrlichen Haus Gottes zusammengefügt und gebaut werden (1. Petrus 2,5).

Ai war ja auch der Ort, an dem die Israeliten nach der Eroberung Jerichos eine schreckliche Niederlage erlitten hatten. Uns scheint, dass auch die Gemeinde es nach mehrmaligen Anläufen einfach noch nicht geschafft hat, über diesen Ort hinauszukommen. Wir behaupten, dass der Grund auch heute noch derselbe ist. Da gibt es so viele Achans, die einfach nur für sich schauen, anstelle sich dafür hinzugeben, dass der gesamte geistliche Leib aufgebaut wird.

Argwohn, Individualismus und Selbstverwirklichung (Niederträchtigkeit,  Psalm 12,9) sind wohl die Kräfte, die unsere Gemeinden spalten und kraftlos machen. Deshalb ist es so wichtig, dass wieder apostolische Ausrichtung zur Erfüllung des göttlichen Auftrages in die Gemeinden hineinkommt.

Lass Dich rufen, trainieren und aussenden, und sei Teil dieser neuen Bewegung! Bleib bitte nicht auf halbem Wege stehen! Werde Braut und häng nicht am Geist der Hure Babylons.

Lass Deinen verdrehten Geist vom Geiste Gottes führen. Geh aus ihr heraus und bereite Gottes Reich auf Erden vor (Begleitheft).


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