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Gnade

Der Verein

Wir glauben, dass Errettung ein Geschenk Gottes an die Menschen ist. Dieses Geschenk wird aus der Gnade Gottes hervorgerufen durch den Glauben an unseren Messias Yeshua und es bewirkt einen Lebensstil, der Gott freut.

Wir danken Gott für das Evangelium der Gnade. Wir danken Gott, dass nur das Evangelium die Menschen verändern kann. Denn Segnungen und Flüche hängen damit zusammen, ob wir das Evangelium verstehen.
Unsere Lebensqualität und wie gesegnet wir sind hängt damit zusammen, wie unser Verständnis von Gesetz und Gnade ist. In der Bibel, in Galater 1,6-10 steht, dass viele sich von einem anderen Evangelium verdrehen lassen und dadurch verflucht sind.

Was ist also das wahre Evangelium? Die Gnade des Messias. Und was ist demnach ein anderes Evangelium? Jedes Evangelium, wo es nicht um die Gnade des Messias Yeshuas geht. Und was heißt es, das Evangelium zu verdrehen? Wenn man das Gesetz hineinmischt!
 
Gott verkündete bereits Abraham das Evangelium, lange bevor es das Volk Israel überhaupt gab. Die Schrift sah voraus (Galater3,1-14), dass Gott uns alle aus Glauben rechtfertigen und segnen würde, während alle, die aus Werken des Gesetzes sind, unter dem Fluch sind.

Wenn die Grundlage für Gerechtigkeit oder Heiligkeit das Gesetz ist, ist man unter dem Fluch, weil man dadurch gezwungen ist, alles zu halten, damit das Gesetz einen nicht verflucht. Und man kann diesem Fluch nur entgehen, wenn man das ganze Gesetz hält. Sobald man sich also auf das Gesetz beruft, ist man sofort unter dem Fluch, wenn man sich nicht an alles hält.

5. Mose 28 zeigt uns auf, unter welche Segnungen wir sind, wenn wir aus Glauben gerechtfertigt sind, aber auch, mit welchen Flüchen wir rechnen müssen, wenn wir verflucht sind.

Eigene Leistung kann nie aus Glauben kommen. Nur wenn wir aus Glauben heraus handeln, stehen wir nicht unter dem Gesetz. Auch Heilung geschieht nur aus Glauben heraus (Matthäus 9,29; Matthäus 15,28; Lukas 17,19; Markus 2,5; Lukas 8,48). Also lebe aus Glaube und Du wirst geheilt werden. Lukas 17,5-6 zeugt von der Kraft des Glaubens.

In Römer 7 hat der Apostel Paulus in der Salbung des Heiligen Geistes für uns geschrieben, was die Auferstehungskraft Yeshuas für uns bedeutet. Yeshua repräsentierte als Gottmensch auf Erden den vollkommenen Adam, so als ob der Mensch nie in Sünde gefallen wäre. Am Kreuz erfüllte er sämtliche Verheißungen/Prophezeiungen, die je auf den Messias hin gemacht wurden. Somit sorgte Gott selber dafür, dass in der Auferstehung Yeshuas die Menschheit wieder ohne Gesetz allein aus Gnade vor Gott bestehen konnte. Durch SEINE Auffahrt sicherte er dieses Vermächtnis auf ewig.

In Matthäus 17,4 will Petrus für Yeshua, Moses und Elia auf dem Berg der Verklärung drei Hütten bauen. Ihm war nicht klar, dass er damit Yeshua gleichstellte mit dem Gesetzgeber (Moses) und dem Wiederhersteller des Gesetzes (Elia).

Auch heute gibt es viele, viele Christen, die Yeshua und die Gnade auf dieselbe Ebene stellen wie das Gesetz und die Gesetzeswiederherstellung. Einige halten sich selbst sogar als Wiederhersteller des Gesetzes, sie kämpfen darum, das Gesetz wieder in Kraft zu setzen. Aber Gott Vater lässt das nicht zu, er sprach aus einer hellen Wolke (Matthäus 17,5):


Mose und Elia waren da und hatten nichts zu sagen. Ihre Zeiten sind vorüber. Das Gesetz hat ihren Zweck erfüllt. Es ist die Zeit der Gnade, es ist die Zeit für den Sohn Gottes, nicht mehr für die Diener Gottes, sondern für den Sohn Gottes. ER kam freiwillig als Diener, aber wir sollten nie vergessen, dass ER der Sohn Gottes ist. Als das Gesetz gegeben wurde, erschien eine dunkle Wolke, hier erschien eine helle Wolke. Die eine Wolke verurteilte, die andere offenbart SEINE Gerechtigkeit.

Die flankierende Parallelstelle in Römer 3,20 besagt, dass, wer das Gesetz zurückbringen will dadurch nicht die Erkenntnis der Heiligkeit bringt, sondern die Erkenntnis der Sünde. Die neueste Offenbarung ist Gnade, sie kommt durch den Sohn – es gibt keine andere Offenbarung (Römer 3,21-31). Die Gerechtigkeit Gottes ist ein Geschenk. Der Sohn Gottes ist es, auf den wir heute hören sollen.

Zurück zu Matthäus 17,6-8: "Als die Jünger das hörten (Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf IHN sollt ihr hören), fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein."

Möge dies das Motto unserer Gemeinde und unseres Dienstes sein: Niemanden zu sehen als Yeshua allein!

Yeshua kam und berührte die Jünger (persönliche Berührung und Wärme) und sagte: "Steht auf und fürchtet euch nicht!" Er berührte sie und richtete sie auf. Das ist kein Gebot, kein Gesetz wie die zehn Gebote – das ist Gnade. Das ist das, was die Welt ablehnt und was Petrus, Jakobus und Johannes sahen.

Die Welt wird nicht besser werden bis Yeshua wiederkommt. Es gibt Leute, die sagen, dass wir einmarschieren, dass wir siegen und christliche Nationen schaffen werden und dergleichen. Mit Verlaub – für Nationen gibt es keine Rettung. Errettung ist nur für Individuen.

Die Welt wird immer schlimmer werden, während die Gemeinde, die Herausgerufenen, die, die erlöst sind, immer besser werden. Sie scheinen immer heller und herrlicher. Lasst also zu, dass ihr wie die Jünger aufgehoben werdet. Wenn man aufgehoben wird, steht man auf gleicher Höhe mit IHM. Dafür ist ER gestorben, um uns SEINE Stellung zu geben.

Wir sind Herausgerufene, aus der Dunkelheit und aus dem Fluch herausgerufen. Scheuen wir uns daher nicht, anders zu sein. Viele von uns tun sich jedoch schwer, nur auf die Gnade zu schauen, nur der Gnade zu folgen. Sie hören immer noch auf das Gesetz.

Das Gesetz wurde durch einen Diener gegeben – Gnade kommt allein durch den SOHN – durch das Lamm, das für uns geschlachtet wurde!

Wer glaubt, dem Herrn durch das Gesetz (den falschen Geist des Richtens) Ehre zu machen, irrt sich. Die Absicht mag zwar gut sein, das Mittel ist jedoch falsch. Es reicht nicht, ein Herz zu haben, dass Yeshua verherrlicht, wir müssen darauf aufpassen, dadurch nicht das Gesetz (Mose) oder die Propheten (Elia) zu begünstigen.

Im Evangelium geht es nicht um richtiges Verhalten, sondern um den richtigen Glauben. Wer richtig glaubt, der wird auch richtig leben und der wird sich auch richtig verhalten. In Römer 1,5-6 sagt der Apostel Paulus, dass der durch Yeshuas Gnade und Apostelamt empfangen hat, um in SEINEM Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen. Damit ist nicht Gehorsam dem Gesetz gegenüber gemeint, sondern es bedeutet, richtig zu glauben. Die Gerechten leben aus dem richtigen Glauben.

Wenn wir glauben, dass wir unsere Gerechtigkeit durch jede kleine Sünde verlieren und diese erst bekennen müssen, damit wir wieder gerecht werden, schafft das keine Zuversicht. Doch Yeshua hat ewig anhaltende Gerechtigkeit gebracht! Das ist eine Prophetie von Daniel (Daniel 9,24), das ist eine Gerechtigkeit, die wir nicht durch unsere Sünden zunichtemachen können.

Unser Glaubensvater Abraham lebte, bevor das Gesetz überhaupt eingeführt wurde und er wurde ein Freund Gottes genannt. Er lebte, bevor die zehn Gebote gegeben wurden. Und Gott sah ihn immer als gerecht an. Abraham zweifelt nicht an den Verheißungen Gottes. Er war stark im Glauben und war völlig davon überzeugt, dass Gott das, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag (Römer 4). Er zweifelt nicht und Gott rechnete Abraham das als Gerechtigkeit an (Römer 4,13).

In Römer 4,5 sagt David, dass dem, der an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird. Und auf welcher Grundlage rechtfertigt Gott die Gottlosen? Weil der, der gottgefällig war, gottlos wurde, damit die Gottlosen gottgefällig werden können! Gott hat immer eine gerechte Grundlage.

Das ist die Gerechtigkeit aus Glauben, die David beschreibt (Römer 4,6-8). Er preist den Menschen glückselig, den Gott ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet. Was David hier beschreibt gilt für uns. Er sah gewissermaßen uns, Menschen die wiedergeboren und gerecht gemacht sind, die sich glücklich schätzen können, weil unsere Sünden vergeben sind.

Obwohl auch David Sünden vergeben wurden, lebte er doch unter dem Gesetz, zu seiner Zeit gab es immer noch Bestrafung. Wir sind nicht mehr da, wo David war – wir sind unter der Gnade! Yeshua hat unsre gesamt Strafe auf sich genommen. Wir hätten geschlagen, gegeißelt und gerichtet werden müssen. ER nahm das alles auf sich und rief aus:


Lasse also niemanden Davids Geschichte benutzen, um Verurteilung zu erzeugen oder Angst vor zukünftigem Gericht wachzurufen. Das ist das Gegenteil von Hoffnung.

David sprach nicht von sich selbst, er sprach von uns. Er hat uns beneidet. Er sagt in Römer 4,8: "Glückselig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet." Im griechischen Originaltext steht hier "ou me". Das ist eine doppelte Verneinung und bedeutet " nie und nimmer"). Gott wird uns also unsere Sünden nie und nimmer anrechnen! Was für eine Gnade!

Zweifeln ist Sünde. Angst ist Sünde. Als Abraham zweifelte und sündigte, sah Gott das gar nicht. Als Abraham Gott lobte, da sah Gott das. Als Sarah Gott nicht gehorchte, sah Gott es nicht, als Sarah Gott lobte, da sah Gott es. Sarah erhielt die Kraft, schwanger zu werden, weil sie Gott, der es verheißen hatte, für treu erachtete. Abraham war fest im Glauben. In Hebräer 11 findet sich keine Erwähnung von Versagen oder irgendwelchen Sünden. Deshalb werden sie auch die Glaubenshelden genannt.

Und der Heilige Geist hat es absichtlich in der Bibel gelassen und wörtlich wiedergegeben: Wir dürfen Gott "ABBA" nennen (Römer 8,15; Galater 4,6). Der Geist der Sohnschaft ist gekommen! Und Yeshua hat uns allen diesen Namen gebracht, wir stehen seit SEINEM Tod in einer Vater-Sohn-Beziehung.

Die Bibel sagt uns in Galater 4,1-7, dass Gott Israel, als es noch ein Baby (Säugling) war, dem Gesetz unterstellte, bis die Zeit erfüllt war und Gott SEINEN Sohn sandte, um Gnade zu bringen. Anders gesagt: Als Israel unter dem Gesetz war, war es noch unmündig. Doch als Yeshua kam, da brachte ER die Sohnschaft.

Der Aspekt, für den der Herr bekannt sein möchte, ist SEINE Liebe. Ist er heilig? Ja, dreifach heilig. Petrus, der Mann der Tat, sagte: "Yeshua tat nichts Sündiges." Paulus, der Mann der Erkenntnis, sagte: "Yeshua kannte keine Sünde." Johannes, der Mann des Herzens sagte: "In IHM ist keine Sünde." Er ist dreifach heilig, aber in SEINER Heiligkeit ist er trotzdem zugänglich. Die Steuereintreiber, die Prostituierten berührten ihn und empfingen von IHM.

Die Pharisäer wollten, dass er eine Heiligkeit hatte, der sich keiner nähern kann. Sie wollten ihn quasi in das Allerheiligste sperren. Sie wollten nicht, dass er ein Messias war, der umherging und dessen Salbung ansteckend war.

Wenn man unter dem Gesetz einen Aussätzigen berührte, wurde man dadurch unrein. Unter dem Gesetz galt, wer rein ist und etwas Unreines berührt, wird dadurch unrein. Das Unreine macht das Reine unrein.

Und dann kam die Gnade durch Yeshua. Nach der Bergpredigt kam ein Aussätziger zu Yeshua und sagte (Matthäus 8,2-3 und Markus 1,40-41): "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen! Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein." Jesus berührte das Unreine und das Unreine wurde rein. Was für eine Veränderung!

Aber wisst ihr, was der Grund ist, dass so viele Menschen verweltlichen? Die Lust der Augen, der Hochmut des Lebens usw.? Johannes Diagnose hierzu lautet: Wenn man die Dinge der Welt liebt, dann deshalb, weil die Liebe des Vaters nicht in ihnen ist.

Nicht Liebe für den Vater, er sagt nicht, sie sind weltlich, weil sie den Vater nicht genug lieben. Nein, er sagt, ihnen mangelt eine Offenbarung der Liebe des Vaters. Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm! Sprich, wenn wir den Menschen die Liebe des Vaters vermitteln, dann werden sie ganz von selbst unweltlich und heilig (Begleitheft).


Ihr müsst diese Vorstellung aus eurem Denken und aus eurem Herzen streichen, dass Gnade und Liebe nur das ABC sind, Heiligkeit hingegen etwas für Fortgeschrittene ist. Wir kennen noch nicht die Länge, die Tiefe, die Breite, die Höhe der Liebe Yeshuas, die alle Erkenntnis übersteigt.
 
Es erfordert den Heiligen Geist, um uns die Liebe Yeshuas zu lehren. Heiligkeit durch das Gesetz erfordert den Heiligen Geist nicht. Das Gesetz ist nicht schwierig zu verstehen. Tue Gutes, dann bekommst Du Gutes. Tue Schlechtes, dann bekommst Du Schlechtes. Dazu braucht man den Heiligen Geist nicht. Wenn Du meinst durch das einhalten des Gesetzes ins Reich Gottes zu kommen, verwirfst Du das Opfer Yeshuas.

Aber man braucht den Heiligen Geist, um zu lernen, dass man Gutes empfangen kann, das man nicht verdient hat, weil Yeshua all das Schlechte empfangen hat, dass ER nicht verdient hat. Halleluja!

Wir sagen damit nicht, dass Gott nicht heilig ist oder es mit der Sünde nicht so genau nimmt, doch Gott rechtfertigt uns. Wisst ihr, warum es keine Verurteilung mehr gibt für die, die im Messias Yeshua sind? Weil Gott heilig ist. Weil vor 2.000 Jahren ganz allein jemand an diesem Kreuz für euch und uns hing.

ER, Yeshua, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde, damit wir gerecht werden und zwar mit SEINER Gerechtigkeit. Und weil Gott heilig ist rief er SEINEN ganzen heiligen Zorn hervor, als Yeshua unsere Sünden trug. Schlag um Schlag traf SEIN ganzes Gericht den Körper Yeshuas. Und Yeshua zog den ganzen Zorn Gottes auf sich und rief: "Es ist vollbracht!"

Da Yeshua in den Augen der Gerechtigkeit gerichtet wurde, kann Gott, der heilig ist, heute nicht mehr dieselbe Sünde uns zuschreiben, für die er bereits Yeshua bestraft hat. Dazu müssen wir nur glauben. Es liegt nicht daran, dass ER gnädig ist, sondern dass ER gerecht ist. Es ist SEINE Heiligkeit und SEINE Gerechtigkeit, die uns nicht mehr verurteilen kann.

Sobald das Blut an die Türpfosten gestrichen wurde in der Nacht des Passahs, da wachte Gottes Heiligkeit über das Haus. Jetzt war Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit auf der Seite derer, die dort wohnten, weil Blut vergossen worden war. Jemand hatte für diese Familien bezahlt, ihre Sünden waren gesühnt, ihre Sünden waren bereits gerichtet. Es gab einen Tod, deswegen konnte Gottes Heiligkeit keinen weiteren Tod mehr fordern.

Gott wäre unheilig, wenn er erst Yeshua für unsere Sünden verurteilen und dann trotzdem auch noch uns verurteilen würde. Dann wäre er nicht heilig. Aber Gott ist ein heiliger Gott. Und wir sind deshalb gesegnet, weil Gott uns nie Sünde anrechnen wird. Nicht weil wir nicht sündigen, wir alle sind Sünder.

Aber in diesen Versen (Römer 4,6-8) steht, wir können uns glücklich schätzen, weil uns unsere Sünde nicht angerechnet wird, weil Gott uns nie und nimmer unsere Sünde anrechnet. Warum nicht? Weil er heilig ist, weil er vor 2.000 Jahren all unsere Sünden Yeshua, SEINEM Sohn, angerechnet hat und weil SEIN Sohn an unserer Stelle gestorben ist. Weil er an unserer Stelle bestraft wurde, rechnet Gott und heute unter keinen Umständen mehr dieselbe Sünde an.

Gelobt sei der Name Yeshua! Halleluja!


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