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Nachfolge

Der Verein


Wir halten uns an Paulus Ermahnung (Römer 11,25-29): "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33):


»Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen."

Die Umsetzung der Nachfolge Yeshuas geschieht mittels Transformation. Durch den vollkommenen Tausch, den Yeshua am Kreuz stellvertretend für unsere Schuld errungen hat, werden aufrichtig suchende Menschen im von Gott individuell angemessenen Prozess in SEINE liebevolle Schöpfungsordnung zurückerobert und darin befestigt.

Mit dem Tausch am Kreuz ist folgendes Prinzip zu verstehen:

  • Yeshua wurde bestraft, damit wir Vergebung empfangen . (Jesaja 53,4-5)


  • Yeshua wurde wegen unserer Sünden zur Sünde gemacht, damit uns SEINE Gerechtigkeit gerecht macht (2. Korinther 5,21)


  • Yeshua starb unseren Tod, damit wir SEIN Leben empfangen  (Johannes 11,25;
    Hebräer 2,9; 1. Petrus 1,3)

  • Yeshua ertrug unsere Armut, damit wir an SEINEM Reichtum teilhaben (2. Korinther 8,9)



  • Yeshua wurde zum Fluch, damit wir Segen empfangen (Galater 3,13)


Unser Erlöser Yeshua warnt eindringlich vor Verführungen in der Endzeit (bitte dazu lesen: Matthäus 24,1-51).

Die messiasgläubigen Menschen waren zuerst Jünger, das heißt, sie sind Yeshua nachgefolgt, haben getan, was ER ihnen aufgetragen hat und sind dabei unter der Salbung SEINES Geistes, IHM, dem Messias, so ähnlich geworden, dass Heiden sie als Christen bezeichnet hatten (siehe Apostelgeschichte 11,26). Die weltweite Übernahme dieses Begriffes hat leider auch den Antisemitismus und die Ersatztheologie weit verbreitet.


"Der griechische Name "Iesus" kommt aus dem Namen Zeus, der herrschende Gott im griechischen Pantheon. Es ist einfach erstaunlich, darüber nachzudenken, dass all diese Jahre (hunderte von Jahren) die Menschheit den Heiland bei einem falschen Namen genannt hat. Es ist schwer, den Namen Jesus aufzugeben, weil er so tief in uns integriert ist, und vieles in diesem Namen gesagt und getan wurde." (Dr. Henry Clifford Kinley - Gospel of the Kingdom - True Names and Title)


"Sie (die griechisch-römische Welt) hat Zeus als ihre höchste Gottheit angebetet. Ihr Retter war Zeus, so waren sie jetzt bereit Yeshua als Jesus - Iesous, zu akzeptieren, was "Heil Zeus" bedeutet." (A.B. Traina - The Origin of Christianity)

Dieser vom Heidentum übernommene Name steht im deutlichen Widerspruch zu 2. Mose 20,7 (3.Gebot): "Du sollst den Namen des HERRN, DEINES Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der SEINEN Namen missbraucht."


Heute nennen sich viele Gutmenschen Christen, obwohl sie noch weit davon entfernt sind, wirklich in begnadigter und Geist Gottes geführter Jüngerschaft zu sein. Und sie glauben wirklich gut zu sein, sie sind einem durch menschliche Fabeln und Regeln verfälschten Evangelium, einem humanistischen Christus der Traditionen und gesetzlich religiöser Rituale hingegeben. Sie meinen, religiös verführt, sich Gnade erarbeiten zu müssen. Sie werden regiert von Flüchen aus Scham heraus (Begleitheft).


Was macht einen Jünger aus?

Ein Jünger ist einer, der zu Yeshua, dem Messias, dankbar hingegeben lebt, der im Geist und in der Wahrheit lernt, der wächst und sich trainieren lässt. Ein Jünger arbeitet und dient freiwillig. Er tut, was der Meister ihm sagt und nicht, was die vom Weltgeist gebundenen Menschen von ihm erwarten.

Matthäus 21,6 :  "Die Jünger gingen hin und taten, was ihnen Yeshua befohlen hatte."

Ein Jünger folgt seinem Meister nach und wird mehr und mehr wie sein Meister. Jünger sein kostet einen Preis.

Markus 8,34: "Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf
sich und folge mir nach."


Lukas 14,25-33: "So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, er kann nicht mein Jünger sein."

Die in viel zu vielen Köpfen bereits befestigte, aber falsch verstandene Trennung von Kirche und Staat beinhaltet unserer Einschätzung nach leider eines der gefährlichsten Beispiele von Verführung zu den letzten Verführungswellen Satans.

Die Brautgemeinde Gottes hat primär den Auftrag der Charakterheiligung, um eine würdige Braut Yeshuas zu sein. Sie soll nicht die Welt verändern, sondern ihr Herz in Hingabe und Loyalität zu Yeshua bewahren. Allein in dieser Haltung wird sie Licht und Salz sein für die Welt.

Da gibt es aber viel zu viele große und kleine Päpste, die sich Hirten nennen, und die in der Niederträchtigkeit ihres Sinnes sich selbst und Gleichgesinnte weiden und dem Fürsten dieser Welt zudienen.

Dieser benutzt listig die Arglosigkeit ungefestigter Seelen, die er durch Manipulation von Gewalten, Mächten und Geistern in der sichtbaren und unsichtbaren Welt in seine Versklavung hinein fesselt. Oder er drängt Seelen, die ihm nicht huldigen, einfach durch Regelwerke oder Ignoranz aus der Gemeinschaft heraus.

Das Wort Gottes lehrt uns unmissverständlich, dass sowohl SEINE Gemeinde wie auch die Staatsregierung jeweils einen Auftrag von Gott haben (Matthäus 22,15-22 beschreibt Yeshuas Haltung zu diesen Regierungsbereichen). Diese Aufgaben unterscheiden sich und sollten auch immer auseinander gehalten werden. (Begleitheft dazu)

Denn aus den mit politischer Gewalt erwirkten und somit religiös verdrehten Ordnungen in weltliche Strukturen hinein ist immer Tyrannei hervorgekommen. Gott Vater hatte SEINEN Sohn hingegeben, damit wir in die Sohnschaft Gottes zurückgeführt werden können, das ist Gnade und diese kann nicht irdisch-seelisch umgesetzt werden.

Im Hier und Jetzt der uns umgebenden Gesellschaft können gläubige Nachfolger Yeshuas für das zukünftige Reich Gottes werben und die Menschen, die dieses Reich durch die Gnade des Opfers Yeshuas freiwillig annehmen, sind fortan auch nicht mehr als Verfluchte in das sie umgebende Zeitalter gebunden. Sie sind nun durch das Blut Yeshuas begnadigt und Repräsentanten des kommenden Reiches Gottes, das neu geschaffen werden wird. In der Offenbarung ist dies durch den auferstandenen Yeshua seinem Lieblingsjünger Johannes erklärt worden.

Die gläubigen Nachfolger Yeshuas zeugen im Hier und Jetzt gemäß ihrer Heiligung prophetisch davon. Sie leben untereinander und zu der sie umgebenden Welt freiwillig in der Veränderung ihres Sinnes (Römer 12,2; 2. Korinther 13,11). Sie stehen im Segen Gottes zu diesem kommenden Reiche hin.


Ihr Erlöser ist König der Könige, Herr aller Herren, ihr Zugang zu IHM ist der Heilige Geist und dieser zieht zum Vater der Vaterschaft hin. Sie wissen, dass der Heilige Geist an Pfingsten über alles Fleisch ausgegossen wurde und reagieren auf alle, die Yeshua von Herzen suchen.

Mit Gemeinde ist geistlich nicht die institutionelle und reglementierte Kirchenstruktur gemeint, sondern die in Beziehung zu Yeshua und untereinander begnadigt liebenden Gemeindeglieder. Diese sollten Freundschaften untereinander und auch mit den staatlichen Organen anstreben und sie sollten einander nicht bekämpfen. Gottes Wort sagt: "Daran wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr euch liebt untereinander" (Johannes 13,35).

Einzig die Vereinigung mit dem Staat in einer falsch verstandenen Unterordnung ist uns (im Messias geborgen) untersagt, weil die Gemeinde als Braut Yeshuas sich einzig mit IHM und SEINEM kommenden Reich vereinigen wird. Wir sind allein in Yeshuas erlöstem Sinn zu Gehorsam verpflichtet.

Weder staatliche noch kirchlich institutionalisierte Gesetze können heilen oder zu Yeshua führen, sie sollten dazu beitragen, den Verfallsprozess der von Yeshuas Liebe noch nicht erreichten Menschen durch Gesetze im Zaum zu halten und so den innerstaatlichen 'Frieden' aufrecht zu erhalten suchen.


Also geht es uns um die freundschaftliche Trennung von innerkirchlichen Angelegenheiten und Staatsverordnungen und nicht um Trennung von Gläubigen und den Belangen des Staates (Johannes 14,15-31).

Diese Trennung entspringt einem weltpolitischen System, das von weltlich begeisterten und religiösen Philosophen bekräftigt wurde und wird. Dieser Geist des seelischen Intellektualismus (Gnosis) versuchte und versucht auch heute noch, unbefestigte Jünger über deren Vernünfteleien zu gettoisieren und sie von ihrem wesentlichsten Auftrag, dem Missionsbefehl, Nationen zu Jüngern der guten Nachricht des kommenden Reiches Gottes zu machen, systematisch fernzuhalten.

Der weitgehende Rückzug der christlichen Institutionen aus den sozialen Verantwortungen ist und war schon immer Plan der Feinde Gottes und verführt(e) unter anderem zu gnostisch dualistischen Denkmustern: Die Welt und alle weltlichen Belange seien bedeutungslos, böse oder illusorisch, Gott verlange es ausschließlich nach Geistern, nicht nach Körpern und Anstrengungen, die der Mensch vollbringen kann, um das Reich Gottes auf Erden zu bauen.

Für einen Christen müsse Politik "weltlich" sein, weil sie sich mit weltlichen Dingen beschäftige. Diese spaltende Macht ging und geht so weit, zu behaupten, dass ausschließlich das Vorbereiten der Seele für den Himmel Wertigkeit habe. Yeshua, unser Messias, aber kommt mit einem neuen Himmel auf eine neue Erde und wird uns darauf regieren!

Christen sind aber als Licht und Salz für die Gesellschaft berufen

Was für ein Betrug da läuft: Yeshua wäre nicht als Mensch in die Welt geboren worden, wenn alles, was die Erde hier und jetzt betrifft, böse oder nutzlos wäre. Er wäre als Geist gekommen und hätte den Menschen auf diese Weise erlöst und sich nicht in die Erde ausbluten lassen.

Diese Irrlehre der Gnosis wurde aus östlicher Philosophie heraus geprägt, sie untermauert die absolute Trennung von "Kirche und Staat", weil sie damit das Argument bestärkt, dass Religion eine persönliche und geistliche Angelegenheit sei und von den "wirklichen" Dingen der Welt getrennt werden müsse.

Die Ich-Sucht (Humanismus) der uns umgebenden Welt ist eben auch die führende Kraft der Gnostiker (Buddhisten, Hinduismen, Sophisten, intellektuelle Verdrehung im Selbermachen ist dort Programm) und macht sie deshalb unmündig für die Schriftstellen aus den Offenbarungen des Wortes Gottes: Offenbarung 11,1-15, 1. Mose 1,24-31, Römer 14,9-14, Jesaja 60,1-22. (Begleitheft dazu).

Die Gemeinde der Nachfolger Yeshuas reduzierte sich seit SEINER Auferstehung in ihrem diakonischen Wirken stark zunehmend auf den Dienst innerhalb und zugunsten einer abgespaltenen Kirche und ihren Regelwerken.

Die Folge ist ein überwiegend frustrierter und/oder ein euphorisch abgehobener christlicher Humanismus und lebt mehr oder weniger verdeckt seine Hackordnungen. Diese Veräußerung der zerstückelten Gemeinde ist sicherlich kein Anreiz für geplagte und versklavte Seelen.

Vorwärtsschauen in der Nachfolge Yeshuas ist einzig in Verbindung mit dem heiligen Geiste Gottes möglich und dieser zieht zum Vater hin, dieser steckt an, dieser macht hungrig nach mehr...


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